Nordalbheim öffnet zum letzten Mal 2018

An Allerheiligen, dem 01.11.2018 öffnet das Nordalbheim der Feuerwehr Deggingen zum letzten mal im Jahre 2018.
Wir freuen uns auf jeden Besucher!

Das Nordalbheim wird wieder am Palmsonntag, dem 14.04.2019 für Sie geöffnet.

Hauptübung 2018

Am Samstag, den 06.10.18 gegen 17:10 Uhr wurden die Feuerwehr Deggingen mit beiden Löschzügen, sowie die Johanniter aus Reichenbach zu einer starken Rauchentwicklung mit vermissten Personen zu der Firma Kuris in Reichenbach alarmiert.


Nach kurzer Zeit trafen das LF10 aus Reichenbach und das HLF 20 aus Deggingen am Brandobjekt ein. Kurze Zeit später waren auch das LF 8/6 und die beiden MTW am Einsatzort.
Die Feuerwehr Deggingen ging mit 4 Trupps unter Atemschutzgerät und Löschrohren zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Die Trupps konnten so 5 vermisste Personen retten. Die Besatzung des LF 8/6 baute ein Wasserversorgung aus dem nahe gelegenen Mühlbach auf und stellte eine 4-teilige Steckleiter zur Menschenrettung. Die Besatzung des LF10 stellte eine Schiebeleiter, die ebenfalls zur Menschenrettung genutzt wurde. Nach ca. 1h konnte Feuer aus und alle Personen als gerettet gemeldet werden.


Zum Glück war dies alles nur Teil der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Deggingen, welche dieses Jahr von den Kameraden des Löschzuges Reichenbach organisiert wurde. Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Kuris für die Bereitstellung des Übungsobjekt, den Kameraden welche die Übung organisierten, den Johannitern für ihre Beteiligung an der Übung, sowie die Zahlreichen Zuschauer.

Gemeinsame Übungsabende mit dem THW Geislingen

Vom 25.9. bis zum 23.10. trafen sich das technische Hilfswerk des Ortsverbandes Geislingen und die freiwillige Feuerwehr Deggingen zu drei gemeinsamen Übungsdiensten.
Bei den ersten beiden Diensten im THW in Geislingen wurde das Thema Hochwasserabwehr den Degginger Wehrmännern nähergebracht. Ob klassischer Sandsackdamm, Quellkaskade oder Deichfußsicherung – das Repertoire des THW ist sehr weitläufig um auf alle Arten von Dammbrüchen und Durchweichungen reagieren zu können.



Im zweiten Dienst wurde die Eyb mit Hilfe eines Sandsack-Ersatzsystems aus Paletten angestaut. Die Vorteile konnte Michael Nitsch, Hochwasserexperte und Gruppenführer des THW, schnell erläutern: „Mit Paletten macht ihr schnell viele Meter Deichlänge, dafür reicht der Damm dann nur 60cm in die Höhe.“ Vom letzten Hochwasser in Deggingen waren den Kameraden noch Stellen im Kopf, an denen diese 60 Zentimeter bereits viel geholfen hätten. Kommandant Aßfalg betonte bei der Verabschiedung, dass das THW mit den speziellen Fahrzeugen und den ausgebildeten Helfern gern gesehene Partner bei solchen Einsätzen sind. Die Mittel und Ausbildungen der Feuerwehr legen den Schwerpunkt ganz klar in andere Bereiche.
Am 23.10. konnte dann wiederum das THW einen solchen Bereich kennen lernen. Die Feuerwehr Deggingen lud als Gegenleistung den Technischen Zug aus Geislingen zum Übungsabend „Schere&Spreizer“ ein. Mit den Geräten des THW und der Feuerwehr wurden dann die patientengerechte Rettung aus verunfallten PKWs an Schrottautos geübt. „Die Rettung aus Fahrzeugen gehört zwar nicht zu den Aufgaben des THW, doch konnten wir viel für unsere Sicherungsdienste an den Wochenenden auf der Autobahn lernen“, erklärte THW-Zugführer Florian Waffek. Das THW verfügt über die hydraulischen Rettungsgeräte um verschüttete Personen aus Trümmern zu retten. Bei den Hilfsdiensten auf der Autobahn ist das Gerät nicht an Bord. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Verkehrsabsicherung von Pannenfahrzeugen und der Zuführung eines Sanitäters.



Das Resümee der Einheiten fiel sehr positiv aus. Beide Seiten konnten viel voneinander lernen und haben auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen kennen gelernt. Im nächsten gemeinsamen Einsatz können dann die Abläufe besser Hand in Hand erfolgen.

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Rückblick Lehrfahrt Gesamtwehr

Die Feuerwehr Deggingen war am vergangenen Wochenende unterwegs nach Bamberg. Dort angekommen, wurde die Weltkulturerbe-Stadt durch eine interessante Führung den Reisenden näher gebracht. Mit seinen rund 40 Klöstern und Kirchen und dem gut erhaltenen, mittelalterlichen Stadtzentrum, bot Bamberg hierfür zahlreiche Anlaufstellen.
Am Abend wurden die Feuerwehrmitglieder mit ihren Partnern von zwei Musikanten im Hotel unterhalten.

Die Teilnehmer der Lehrfahrt

Für den Sonntag standen der Besuch der Heiligen Messe im Bamberger Dom und eine Rundfahrt auf der Regnitz auf dem Programm. Nach dem Mittagessen in der historischen Altstadt, ging die Reise weiter zum Baumwipfelpfad in Ebrach im Steigerwald. Dort gab es neben dem ungewohnten Blick auf die Waldlandschaft auch ein Wildgehege mit Rot- & Rehwild zu bestaunen.
Am Sonntagabend kamen alle Kameraden wieder wohlbehalten und mit zahlreichen schönen Erinnerungen zurück in die Heimat.
Während der Abwesenheit stellte die Feuerwehr Bad Ditzenbach gemeinsam mit den verbleibenden Degginger Kräften die Einsatzbereitschaft sicher.