Feuerwehr Deggingen
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Deggingen

Feuerwehrübung: Bergung in vier Metern Tiefe

Im Degginger Industriegebiet fand am Samstag die Hauptübung der Feuerwehr Deggingen statt. Spektakulär dabei war die Bergung eines Verletzten durch die Bergwacht mithilfe der großen Drehleiter.

BERNWARD KEHLE | 12.10.2015 10 0 0

Am späten Samstagnachmittag schien in Deggingen die Welt nicht mehr in Ordnung zu sein: Um 17 Uhr wurde die Bevölkerung durch lautstarke Martinshörner aufgeschreckt und Feuerwehr-sowie Rettungsfahrzeuge der Malteser und der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig rasten in hohem Tempo durch den Ort zur Maschinenfabrik Siegmund in der Jahnstraße.

Glücklicherweise brannte es dort nicht - die Degginger Feuerwehr hatte die Maschinenfabrik als Objekt ihrer Hauptübung ausgesucht. Angenommen wurde, dass es bei Wartungsarbeiten in der Härterei an einer Maschine zu einer Verpuffung kam und diese anfing zu brennen. 20 Arbeiter waren zu diesem Zeitpunkt in der Firma, die sich zum Teil ins Freie retten konnten. Doch vier Arbeiter erlitten schwere Verletzungen, zwei weitere stürzten in den vier Meter tiefen Schacht der Nitrieranlage.

Als erstes Fahrzeug traf das zum Einsatzleitwagen umfunktionierte MTW mit Einsatzleiter Gerhard Aßfalg ein. Der stellvertretende Kommandant sondierte die Lage und gab den nachfolgenden Mannschaften der Einsatzfahrzeuge seine Anweisungen. Die Mannen im Löschfahrzeug LF 10 unter Leitung von Thomas Steimle übernahmen die Menschenrettung und Brandbekämpfung in der Härterei. Außerdem bauten sie die Wasserversorgung durch den Unterflurhydranten auf. Dort hatten zwei Wehrleute erhebliche Schwierigkeiten, den offensichtlich schon lange nicht mehr benutzten Hydranten gangbar zu machen. Als sich dieser plötzlich mit Gewalt öffnen ließ, stürzte ein Wehrmann unsanft zu Boden.

Unter der Führung von Stefan Heilig war die Mannschaft des LF 16 eingeteilt, ebenfalls Menschen zu retten und den Brand im mechanischen Bereich der Firma zu bekämpfen. Das Team des LF 8 mit Gruppenführer Jürgen Knaupp baute eine Wasserversorgung aus der Fils auf und sicherte den Bürotrakt ab - und der Alterszug war mit Absperrmaßnahmen beschäftigt. Die Malteser unter Leitung von Joachim Krauß waren mit sieben Helfern im Einsatz. Sie versorgten die "geretteten" neun Verletzten, ausnahmslos Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Interessiert verfolgten der Betriebsleiter der Maschinenfabrik, Michael Ferk, sowie über 150 Zuschauer das Geschehen. Spektakulär war der Einsatz der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig unter Leitung von Peter Zenneg: Er und sein sechsköpfiges Team bargen mithilfe der großen Drehleiter der Geislinger Feuerwehr zwei Schwerstverletzte aus dem vier Meter tiefen Schacht der Nitrieranlage. Mit viel Gefühl fuhr der die Drehleiter bedienende Feuerwehrmann die Leiter durchs Tor zwischen Stützen und Rohren hindurch über den Schacht. Von dort aus seilte sich ein Bergwachthelfer ab und wenig später konnte die Trage mit dem Verletzten aus der Tiefe hervorgeholt werden. Die Zuschauer quittierten diese Leistung mit spontanem Applaus.

Mit dieser Übung zeigte die Degginger Wehr mit ihrem Kommandanten Dietmar Maier ihre Einsatzbereitschaft und ihr Können, auch im Zusammenwirken mit anderen Rettungsorganisationen.

 
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Übungswochenende in der Albkaserne Stetten a. k. M.

 

Am Freitag, dem 25.09.2015, begann für 12 Angehörige der Degginger Wehr das Übungswochenende, welches unter anderem von Mitgliedern der Degginger

Wehr und anderen Wehren aus dem Filstal und dem Landkreis Esslingen organisiert wurde, in der Bundeswehrkaserne Stetten am kalten Markt. Neben der Feuerwehr Deggingen nahmen noch 9 weitere Feuerwehren aus den Landkreisen Göppingen, Ulm und Esslingen sowie 25 Rettungshunde aus veschiedenen Rettungshundestaffeln aus Deutschland und der Schweiz teil.

 

Bei diversen Übungsszenarien konnten die Teilnehmer ihr feuerwehrtechnisches Wissen am Freitagabend und im Laufe des Samstages erweitern und Anwenden.    Als Übungsszenarien konnten von Wohnhausexplosion, verschiedenen Bränden bis Verkehrsunfälle vorkommen. Diese Szenarien wurden von Ausbildern, welche von Berufs- oder Freiwilligen Feuerwehren stammten, ausgearbeitet, vorbereitet und bewertet.

Auch viele Workshops, wie z.B. das errichten eines Sandsackwalls, Bergung eines in Schräglage befindlichen LKW, das Richtige vorgehen einer Türöffnung oder in einem Brandcontainer den Umgang mit einer Wärmebildkamera, ermöglichten das erlernen neuer Techniken und Vorgehensweißen. Diese Workshops wurden auch von anderen Organisationen wie THW und Polizei durchgeführt und begleitet.